Im Januar 2022 startet das E-Rezept deutschlandweit.

Und wir helfen Ihnen dabei!

 

Im Oktober 2020 hat das Bundesministerium für Gesundheit (BMG) mit dem PDSG (Patientendaten-Schutz-Gesetz) die Weichen für das E-Rezept für Deutschland, auch eRezept genannt, gelegt. Bereits im Juni 2021 beginnt die erste bundesweite Testphase.

Doch was bedeutet das für Sie?

 

 

Das eRezept:

Das eRezept ist eine digitale Version des bisherigen Papierrezepts ("Rosa-Rezept"). Es werden zwei Versionen verfügbar sein:

1) als Papierausdruck

2) als elektronisches Rezept per App

Beide Varianten beinhalten die verschriebenen Medikamente verschlüsselt als 2D QR-Code (siehe links). Damit sind die Informationen vor fremden Zugriff geschützt - nur der Patient und der Leistungserbringer, wie Arzt und Apotheker, können die Verordnung einsehen.

Durch die genaue Übertragung können Medikationsfehler reduziert werden. Unleserliche Rezepte gehören mit dem E-Rezept der Vergangenheit an.

Zusätzlich zum eRezept werden weitere Gesundheitsanwendungen eingeführt:

 

Die elektronische Gesundheitskarte (eGK):

Mit der elektronischen Gesundheitskarte können Notfalldaten direkt griffbereit gespeichert werden. Diese können beispielsweise regelmäßig eingenommene Medikamente, Allergien oder chronische Erkrankungen sein. Diese kann der Rettungsdienst in lebensbedrohlichen Notfällen berückstichtigen und zielgerichtete Maßnahmen einleiten.

Zusätzlich können in der Zukunft außerdem persönliche Erklärungen gespeichert werden wie Organspendeausweis, Patientenverfügung und Vorsorgevollmacht.

Weiterführende Informationen: https://www.gematik.de/telematikinfrastruktur/gesundheitskarte/

 

Die elektronische Patientenakte (ePA):

Mit der elektronischen Patientenakte können viele gesundheitsrelevante Informationen gespeichert und eingesehen werden. Dazu zählen zum einen Diagnosen, Arztbriefe, Laborbefunde, zum anderen persönliche Gesundheitsdaten wie z.B. Ernährungspläne, Fitnessdaten und viele mehr. Das Besondere: nur die von Ihnen berechtigten Personen erhalten Zugriff auf Ihre Daten.

Auch der Besuch beim Arzt wird sich dadurch verändern: während früher Bonus-Hefte regelmäßig kontrolliert und ergänzt werden mussten, kann der Arzt nun alle relevanten Informationen direkt in die elektronische Patientenakte laden. Dadurch bleibt mehr Zeit für das Wesentliche - nämlich für Sie.

Weiterführende Informationen: https://www.gematik.de/anwendungen/e-patientenakte/

 

Der elektronische Medikationsplan (eMP):

Neu ist auch die Einführung des elektronischen Medikationsplans. Neben Ihren persönlichen Daten enthält er außerdem Informationen zur Art und Anwendung Ihrer Medikamente. Fragen zu Arzneimitteln und Verordnungen können so schnell beantwortet werden.

Ihre Sicherheit fängt schon in der Arztpraxis an: Der verordnende Arzt ergänzt Ihren elektronischen Medikationsplan mit den aktuellen Medikamenten. Dabei können Doppelverordnungen bereits in der Praxis ausgeschlossen werden.

In Ihrer Apotheke kann nun geprüft werden, ob sich Ihre Medikamente gut vertragen. Entsprechende Vermerke, Änderungen oder Ergänzungen werden unmittelbar vorgenommen. Damit sind Ihre Medikamente stets auf dem aktuellen Stand!

Um ganz sicher zu sein, kann zusätzlich in Ihrer Apotheke anhand des Medikationsplans eine Medikationsanalyse durchgeführt werden.

Weiterführende Informationen: https://www.gematik.de/anwendungen/e-medikationsplan/

Sprechen Sie uns gerne an. Wir informieren Sie!